LEADER-Fördermittel

Im Rahmen einer sogenannten Übergangsverordnung erhält LEADER Badisch-Franken auch für die Jahre 2021 und 2022 noch einmal neue Fördermittel!  Für diese Fördermittel gelten die Regelungen der Förderperiode 2014-2020.
Die aktive Förderperiode mit Projektaufrufen- und auswahlentscheidungen wird somit um zwei Jahre verlängert. 

LEADER-Projektaufruf gestartet! Bis zum 26. April Projekte einreichen!

Projektanträge  von Privatpersonen, Vereinen, Kommunen und auch von Unternehmen, die nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen, können nun  bei der Geschäftsstelle eingereicht werden.

Die Projektideen müssen sich dabei mindestens in einem der definierten Handlungsfelder aus dem Regionalen AufrufEntwicklungskonzept der LEADER-Aktionsgruppe Badisch-Franken wiederfinden. Hierzu zählen:

  1. Wertschöpfung durch Regenerative Energien
  2. Zurück in den Beruf – Frauenarbeitsplätze
  3. Lebenswerte Dörfer durch Innenentwicklung
  4. Engagement für kulturelle und neue soziale Angebote
  5. Arbeitsplätze durch nachhaltigen Tourismus   und Positionierung als Genussregion

 
Details zum aktuellen LEADER-Projektaufruf
• Projektanträge müssen bei der  LEADER-Geschäftsstelle eingereicht werden
•  Start  Projektaufruf: 5. März 2021
• Einreichungsfrist: 26. April 2021
• Voraussichtliche Auswahlausschusssitzung: 18. Mai 2021
• Module: Modul 1 (Kommunale Vorhaben); Modul 2 (Private Vorhaben); Modul 4 (Innovative Maßnahmen für Frauen (IMF)), Modul 6
• Themenbereiche: alle Handlungsfelder des Regionalen Entwicklungskonzepts der LEADER-Aktionsgruppe Badisch-Franken

Für den Antrag  brauchen Sie je nach Antragsteller:

  • ein vollständig ausgearbeitetes Projektdatenblatt
  • eine fundierte Kostenberechnung nach DIN 276 bei Bauvorhaben bzw. mindestens ein Angebot je Kostenposition (die Geschäftsstelle rät bereits zur Antragstellung drei Angebote pro Kostenposition einzuholen)
  • Genehmigungen wie Baugenehmigungen bzw. positive Bauvoranfrage

Grundvoraussetzung für eine Förderung aus LEADER für die Jahre 2021 und 2022 ist eine hinreichende Projektreife.
Das Projekt soll deshalb bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung in der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) konzeptionell soweit fortgeschritten sein, dass unmittelbar nach einer Förderzusage durch die LAG eine Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde möglich ist. Das heißt, dass bereits die für eine Bewilligung notwendigen Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen sein sollen (zum Beispiel je 3 Angebote zur Kostenplausibilisierung, evtl. Baugenehmigungen, finaler Kosten- und Finanzierungsplan/Finanzierungszusagen der Hausbank, usw.).

Die digital ausfüllbaren Antragsunterlagen sind bei der LEADER-Geschäftsstelle erhältlich.
Vor Einreichung der Unterlagen ist unbedingt ein beratendes Erstgespräch mit den Mitarbeitern des Regionalmanagements zu führen. Interessierten Projektträgern wird daher dringend empfohlen, sich mit der LEADER-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen. Diese steht bei der Einreichung der notwendigen Unterlagen für das Projektauswahlverfahren hilfreich zur Seite. Von der Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen, die bereits begonnen wurden. Die LEADER-Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt. Die Obergrenze der förderfähigen Ausgaben eines Projekts beträgt 600.000 € (Netto). Die Mindestfördersumme eines Projekts liegt bei 5.000 €. Wie hoch die jeweilige Förderung ist, richtet sich nach der Art des Projekts. Je nachdem werden die Projekte in Module und weiter in bestimmte Ziffern in der Fördersatztabelle zugeordnet. Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt nach der Umsetzung des Projekts. Die Kosten müssen somit zunächst vom Antragsteller vollständig vorfinanziert werden können.Die Projektanträge werden vom Auswahlausschuss, das Entscheidungsgremium des Vereins, das nach einem transparenten und nicht diskriminierenden Auswahlverfahren anhand der vertiefenden Bewertungskriterien die Projekte bewertet und beschließt. Das Auswahlverfahren ist in der Geschäftsordnung beschrieben. Die Projektauswahlkriterien können Sie hier einsehen.

Zusätzliche Informationen  über die Fördermittel aus der Übergangsverordnung

Grundvoraussetzung für eine Förderung aus LEADER für die Jahre 2021 und 2022 ist eine hinreichende Projektreife. Das Projekt soll deshalb bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung in der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) konzeptionell soweit fortgeschritten sein, dass unmittelbar nach einer Förderzusage durch die LAG eine Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde möglich ist. Das heißt, dass bereits die für eine Bewilligung notwendigen Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen sein sollen (zum Beispiel je 3 Angebote zur Kostenplausibilisierung, evtl. Baugenehmigungen, finaler Kosten- und Finanzierungsplan/Finanzierungszusagen der Hausbank, usw.).
Wir weisen darauf hin, dass die mit diesem Aufruf zu vergebenden EU-Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für die Jahre 2021 und 2022 der LEADER-Aktionsgruppe derzeit noch nicht zur Verfügung stehen. Deshalb beschließt die Aktionsgruppe in der o.g. Auswahlrunde, ohne über eigene Fördermittel zu verfügen. Antragsteller können im Falle eines positiven Beschlusses über ihr Vorhaben insofern keinen Anspruch auf Förderung (Bewilligung) herleiten, auch dann nicht, wenn alle Förderfähigkeitsvoraussetzungen erfüllt sein sollten.
Unsere LEADER-Aktionsgruppe wird jedoch nach der Auswahlentscheidung alle positiv beschlossenen Vorhaben dem Land vorlegen und unmittelbar nach Zuteilung der EU-Fördermittel und positiver Prüfung der Förderfähigkeit zur Bewilligung vorschlagen.

 Projektbeispiele:
Hier geht es zu den bereits beschlossenen und umgesetzten LEADER-Vorhaben in der aktuellen LEADER-Förderperiode 2014-2020

Zu Ihren Ansprechpartner in der Geschäftsstelle:

 


EU Emblem mit Foerderspruch
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