Orientalischer Garten Schillingstadt –
Integration pflanzen und wachsen lassen
(gemeinwohlorientierter Bereich)


Erdgeschoss Orient In der unmittelbaren Umgebung von Schillingstadt leben seit geraumer Zeit etwa 130 Flüchtlinge die in verschiedenen Gemeinschaftsunterkünften leben. Die Integration gelingt trotz unterschiedlichster Ansätze nur in ganz wenigen Ausnahmefällen bei sehr qualifizierten Flüchtlingen. Der Bereich der beruflichen Integration gestaltet sich vor allem durch sprachliche, organisatorische und bürokratische Hürden besonders schwer.
Dieser Projektbereich beinhaltet den Bau eines öffentlich zugänglichen und behindertengerechten Gartens des orientalischen Typus, sowie den Bau eines Dokumentations- und Begegnungszentrums mit der Integration einer Dauerausstellung zum Thema Flucht und Ursachen von Migration. Ein wichtiges Augenmerk liegt hierbei auch auf der Eigenleistung, die erbracht werden soll, sowie der ökologischen Bauweise des Gebäudes. Hierfür soll auch die alte verfallene Bausubstanz des Vorgängergebäudes genutzt werden.

Mit dem Projekt soll es gelingen die Flüchtlinge besser integrieren zu können und ihnen durch eine sinnvolle Beschäftigung die Möglichkeit zu geben eine erste berufliche Orientierung zu erhalten. Gleichzeitig sollen deutsche Werte vermittelt und sprachliche Barrieren beseitigen werden. Das Dokumentations- und Begegnungszentrum soll in dieser Hinsicht neue Akzente für eine gelingende Integration und ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen. Durch dieses Projekt soll aber auch das Interesse an dem außergewöhnlichen Gartenkonzept geweckt und eine hohe touristische Anziehungskraft entwickelt werden.

Beschlussdatum: 05.12.2016   Ort: Ahorn-Schillingstadt
Antragssteller: Dr. Schürle & Schürle Landscapes GbR   Fördermodul: 2, gemeinwohlorientiert
primäres Handlungsfeld: HF 4 Bürger für Bürger   Fördersatz: 60 %
weitere Handlungsfelder: HF 5, HF 3, HF 1   Status: Projekt befindet sich in der Umsetzung



Pressemitteilungen (PM) zum Projekt:
3. Projektauswahl bringt neue Förderanträge auf den Weg, PM vom 06.12.2016

EU Emblem mit Foerderspruch
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Land Baden Wuerttemberg MLR